Negative Zahlen im Fokus

Die durchschnittliche Preissteigerung unserer Waren und Dienstleistungen stieg im September „nur“ um 1,4%. Das ist deutlich unterhalb der angestrebten 2% und ebenfalls niedriger als noch im Vormonat (1,5%).

Grund für diese niedrige Inflation ist das günstige Benzin und der gefallene Öl-Preis. Dies ist vor allem deshalb günstiger für uns Europäer, weil der Dollar aufgrund des US-Haushaltsstreits gefallen ist und Öl ursprünglich in US-Dollar notiert. Hinzu kommt, dass der Ölpreis ebenfalls fällt.

Preise für Lebensmittel steigen deutlich stärker; auch Energiepreise für Strom steigen im Durchschnitt erheblich höher. Und sobald die Situation der US-Amerikaner geklärt ist und man eine Einigung herbei geführt hat, wird der Dollar auch wieder in ein ruhigeres Umfeld kommen, was wiederum zu für uns steigenden Öl- und Benzinpreisen führen wird.

Hinzu kommt, dass langfristig eine Preissteigerung unterhalb von 2% für uns Europäer nicht förderlich ist – dies würde zu weiterer Regulierung langfristig führen.

 

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