Die Zinsen an internationalen Märkten sind im Keller, für Tagesgeldkonten bei den einschlägigen Instituten sind rd. 1,25% p.a. zu erzielen, der Kauf einer Anleihe lohnt ebenfalls kaum noch. Sparkonten haben seit langem ausgedient, auch Sparpläne bei Banken bieten deutlich weniger als die Inflation.

In vergangenen Niedrigzinsphasen investierten Anleger häufig in offene Immobilienfonds, die einen deutlich höheren Ertrag erzielten. Viele der offenen Immobilienfonds wurden in den letzten Jahren geschlossen, so dass die Anteile nicht wieder verkauft werden konnten und die Anleger über mehrere Jahre mit ihrer Investition gebunden waren.

In 2012 haben deutsche offene Immobilienfonds über vier Milliarden Euro in neue Objekte investiert. Teilweise wurden Investitionen in Deutschland, allen voran aber in Polen getätigt. Auch in USA wurde wieder Geld investiert.

Sicherlich kann es sein, dass diese Immobilien in den kommenden Jahren sehr ertragreich sind. Jedoch sind Immobilieninvestments nichts für eine kurzfristige Investition, denn eine Veräußerung unter Zeitdruck kann unter Umständen problematisch sein. Daher rate ich an dieser Stelle von Investitionen in offene Immobilienfonds ab. Wenn ein Anleger eine langfristige Investition ins Auge fasst, lassen sich geeignetere Investments finden, als ein offener Immobilienfonds, hier gibt es immer wieder spannende Investments im Bereich der geschlossenen Fonds.

Lassen Sie sich beraten, gerne zeige ich Ihnen im persönlichen Gespräch Möglichkeiten auf.