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Unisex-Tarife sind eines der Versicherungsthemen der Stunde. Umso wichtiger ist es, dass alle Versicherungskunden – bestehende wie zukünftige – wissen, was damit für sie verbunden ist und welche Auswirkungen die ab 21.12.2012 geltenden Tarife auf ihre Versicherungsverträge haben können.

Eingeführt werden diese Tarife übrigens aufgrund konkreter Vorgaben der EU-Gremien, um die Gleichberechtigung zu fördern. Damit soll künftig sichergestellt werden, dass für Frauen und Männer gleiche Leistungs- und Tarifbedingungen in der Altersvorsorge gelten, zum Beispiel für Lebens- oder Rentenversicherungen.

Und dies, obwohl beide Geschlechter eine unterschiedliche Lebenserwartung aufweisen. Dennoch werden nun die Versicherer verpflichtet, gleiche Kosten für beide Geschlechter zu berechnen. Das bedeutet ganz vereinfacht, für die einen wird Risiko- bzw. Altersvorsorge billiger, für die anderen etwas teurer werden. Schätzungen nach liegen die Preissteigerungen im Bereich der Altersvorsorge bei 7 – 10%, im Bereich der Pflegeabsicherungen bei bis zu 30%.

Ganz wichtig: für bereits abgeschlossene Verträge ändert sich nichts! Und über alle anderen Auswirkungen lässt sich zum derzeitigen Zeitpunkt nicht viel sagen, da noch nicht absehbar ist, wie die neuen Tarife bei den Kunden ankommen. Doch Risiko- und Altersvorsorge bleiben für viele Menschen existenziell – und damit ein wichtiges Thema für eine unabhängige, kompetente Beratung.

>> Weitere Details zu den kommenden Unisex-Tarifen gibt es auf den Online-Seiten des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft, dem GDV: http://bit.ly/UryE02.

 

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