Alljährlich kommt er wieder, der Weltspartag. Die Idee entstand 1924 auf einem internationalen Sparkassenkongress, man wollte den Spargedanken bei den Menschen verankern und so der Volkswirtschaft helfen.

Bekannt ist dieser Tag (i.d.R. 31.10.) durch vermeintlich gute Sparangebote der Sparkassen, außerdem werden an diesem Tag gerne besondere Werbeeschenke verteilt. Dabei meint die Sparkasse, das die Angebote gut sind. Sind sie das wirklich? Haben Sie das mal neutral prüfen lassen? Mittlerweile ist aus dem einen Tag die Weltsparwoche geworden, also eine ganze Woche Zeit für die Mitarbeiter das Sonderangebot zu platzieren. Besser: zu verkaufen. Oder: Eine Woche Zeit, die Kunden anzurufen und zu erzählen, was es gerade tolles gibt. Wird da gefragt, was der Kunde braucht?

Aber warum nur einmal im Jahr sparen? Und lohnen sich diese Angebote?

Zunächst sei gesagt, das Banken darauf bedacht sind, ihre eigenen Produkte anzubieten. Ob das zur Situation des Kunden passt, ist dabei nicht bedeutend. Es muss verkauft werden. Ob dies wirklich im Sinne des Kunden ist und unabhängig genannt werden darf, ist meiner Meinung nach in Frage zu stellen.

Jetzt sagen Sie, das Ihnen der Berater aber Fonds und Zertifikate anderer Anbieter anbietet. Damit ist er doch unabhängig – oder? Auf das Investieren in Zertifikate werde ich hier in den kommenden Tagen nach näher eingehen.

Wie verhält es sich mit den Fonds? Zunächst sollten Sie wissen, das Ihr Berater eine Vorgabe seitens des Instituts hat, in welcher Bandbreite er beraten darf. Auf einer solchen Liste befinden sich 10 – 20 Fonds, die er aktiv beraten und anbieten darf, da diese von der Bank für gut befunden werden (z.B. weil diese Gesellschaften die höchsten Provisionen zahlen). Wenn Sie selber nach einem anderen Fonds fragen, der nicht auf seiner Liste erscheint, darf er dazu keine Meinung äußern. Ob die von der Bank angebotenen Fonds zwingend gut sind und zu den Besten gehören, sei dahin gestellt. Darüber hinaus zahlen Sie beim Kauf eines Fonds immer einen Ausgabeaufschlag, i. d. R. 3 – 5%. Wenn ein Fonds pro Jahr aber „nur“ 6% verdient (was im langfristigen Schnitt ein Top Ergebnis ist), haben sie nach 2 Jahren einen Ertrag von 3 – 3,5% pro Jahr (die Performance aus dem ersten Jahr deckt den Ausgabeaufschlag, die aus dem zweiten Jahr muss also verteilt werden auf zwei Jahre) vor Steuern und weiteren Depotkosten. Anders gesagt: Außer Spesen & Steuern nix gewesen, nicht mal der Inflationsausgleich. Und in diesem Beispiel hatten Sie sogar ein Top-Produkt. Aber nach 2 Jahren ist wieder Weltsparwoche und der Berater hat ein neues Super-Angebot.

Wenn Sie an dieser Stelle mal sehen wollen, wie unabhängige und transparente Beratung aussieht, die wirklich hält was sie verspricht, rufen Sie mich an. Ich verspreche Ihnen keine Performance in unseriöser Höhe, aber ich garantiere Ihnen ein faires und innovatives Konzept mit einer transparenten Beratung – ohne Ausgabeaufschläge und ohne versteckte Kosten. Probieren Sie es aus! Das ist mein Geschenk an Sie – in der Weltsparwoche!