Aktuell tagt der erste Demographie Gipfel in Berlin. Dabei hat gestern die Postbank eine Studie vorgestellt, aus der hervorgeht, dass immer weniger Deutsche der privaten Altersvorsorge trauen. Zudem treibt 52 % aller Befragten die Angst vor einer zu niedrigen Rente um. Einer vorangegangenen Studie wird jeder Dritte an Altersarmut leiden.
Laut der Postbank-Studie investieren immer mehr Menschen in eine Immobilie. Diese Immobilie soll aufgrund der Mieteinkünfte dann im Alter für ein entsprechendes Einkommen sorgen.
Im folgenden will ich das aus finanzplanerische Sichten her betrachten. Grundsätzlich sollte immer ein Basis Einkommen gesichert sein, aus dem man die monatlichen normalen Ausgaben (alle laufenden Kosten zzgl. Lebenshaltung) tätigen kann. Denn bei einer Immobilie kann es jederzeit passieren, dass die Mieteinkünfte ausfallen. Oder stellen Sie sich vor das wesentliche Reparaturen notwendig sind. Diese würden sehr schnell zu einem Mietausfall führen oder die Liquidität aus dem Mieteinkommen auffressen. Daher kann in meinen Augen eine Immobilie immer nur ein so genanntes „add-on“ in der Altersvorsorge sein. Hinzu kommt das eine Immobilie nur sehr gering steuerlich gefördert wird. Klassische Altersvorsorgewege wie zum Beispiel Riester oder auch eine Basisrente wird hingegen wesentlich steuerlich gefördert. Aus diesem Grund sollte aus finanzplanerische Sicht dieser Weg auf jeden Fall mitgenutzt werden. Bitte konsultieren Sie hier zu ihren unabhängigen Altersvorsorge-Berater. Achten Sie bei einer Beratung darauf, dass ganz genau ausgerechnet wird welche Form der Altersvorsorge für Sie aus langfristiger Perspektive die beste ist.

Und: Wählen Sie nur den Weg, den Sie verstehen und dem Sie trauen!