Sicher, es gibt auch zahlreiche Rentner, die im Ruhestand noch einer Beschäftigung nachgehen, weil sie sich gebraucht fühlen oder ihre Erfahrungen weitergeben möchten. Aber, und das wird auch hierzulande immer mehr zur Realität, bei etlichen Menschen reicht die erarbeitete gesetzliche Rente einfach nicht (mehr) aus, um Altersarmut zu verhindern. Es sind vor allem Frauen, die in so genannten Minijobs tätig waren oder die Kinder groß gezogen haben und damit später oft nur eine geringe Rente erhalten.

Innerhalb von nur elf Jahren (von 2000 bis 2011) ist die Zahl der “eigentlichen” Ruheständler um knapp 60 Prozent auf über eine dreiviertel Million gestiegen, die sich jetzt mit einem Minijob “etwas dazuverdienen”. Über 80.000 Rentner arbeiten sogar noch im Rahmen einer Vollzeitstelle.

Sozialverbände reden vereinzelt schon von einem “Alarmzeichen”, zumal sich – meist aufgrund der Inflationsraten einerseits und Nullrunden oder geringen Rentensteigerungen der letzten Jahre andererseits – ein jahrelanger Kaufkraftverlust abgezeichnet hat, der nur durch zusätzliche Altersvorsorge aufgefangen werden kann.

Das bedeutet, wir sind nahezu alle darauf angewiesen, etwas für unsere Altersvorsorge zu tun. Dazu gibt es, gerade langfristig gesehen, zahlreiche Möglichkeiten, die zudem steuerliche Vorteile oder staatliche Förderung bieten können. Lassen Sie sich beraten – unverbindlich und kompetent.