Im Zuge einer neuen Bewertung des Themas Pflege und angesichts der demografischen und gesundheitspolitischen Prognosen handelt der Staat – und will zukünftig auch private Pflege-Vorsorge finanziell unterstützen. Ähnlich wie bei der Riester-Rente wird belohnt, wer seine Pflege- und Risikoabsicherung selbst in die Hand nimmt. Der Gesetzgeber sieht ein, dass entsprechende private Vorsorge eben auch Kosten verursacht, die nicht von allen Bürgern hierzulande mehr selbstständig getragen werden können.

Das Bundeskabinett hat deshalb beschlossen, dass es erstmals eine staatliche Förderung in Höhe von (maximal) 60 Euro im Jahr für eine private Pflegezusatzversicherung geben wird. Damit soll erreicht werden, dass Pflegekosten in Zukunft auch bezahlbar bleiben, weil eine private kapitalgedeckte Vorsorge für Kosten aufkommt, die die gesetzliche Pflegeversicherung nicht mehr abdecken kann.

So wird die Pflege in Deutschland auf eine breitere Basis gestellt und dafür eine zusätzliche Säule der Finanzierung geschaffen. Dabei wird jeder unterstützt, eigenverantwortlich für den Fall seiner späteren Pflegebedürftigkeit individuell und rechtzeitig vorzusorgen.

Die neuen Förderungsrichtlinien sollen zum 1. Januar 2013 in Kraft treten. Deshalb gilt: Informieren Sie sich über ein Thema, das jeden von uns angeht und lassen Sie sich bei dieser Vorsorge vom Staat finanziell unterstützen. Je früher desto besser. Wir beraten Sie gerne und unabhängig zu allen Aspekten rund um die private Pflege-Vorsorge.

Weitere Informationen gibt es online vom Bundesgesundheitsministerium: http://bit.ly/NTc6nr.