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Jeder redet darüber. Laut einigen Versicherungsgesellschaten ist es die häufigste Krankheit, die zur Berufsunfähigkeit führt: Burnout. Dabei ist es medizinisch gesehen keine Krankheit. Die Financial Times zeigt heute in einer Bilderstrecke (http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:arbeitsexzesse-willkommen-in-der-burnout-hoelle/70021558.html) verschiedene Punkte auf. Hier werden in den Unternehmen extra Zonen geschaffen, damit man entspannen kann. Angeblich.

Ich stelle mir dabei die Frage, ob man dazu nicht wirklich den Kopf abschalten muss, mal etwas komplett anderes tun. Den Kopf frei bekommen. Geht sowas am Arbeitsplatz? Mache ich für diese „Pausen“ das Telefon aus? Lese ich nicht doch schnell die eMail wenn der Blackberry summt? Warum nimmt man sich nicht die Zeit, wirklich mal zwei Stunden das Büro zu verlassen, Sport zu machen oder Freunde zu treffen und mit ihnen über den Sinn des Lebens zu diskutieren?

Und dennoch glaube ich, dass es Menschen gibt, die aufgrund verschiedener Belastungen schneller ausgebrannt sind als andere und dem Leistungsanspruch unserer Gesellschaft nicht mehr standhalten können. Gilt es hier nicht auch, diese Kollegen und Freunde im Blick zu haben und sie zu animieren, mal Auszeiten zu machen?

In diesem Sinn – auf zum Sport! Oder einfach mal wieder selber Musik machen und sich nicht nur berieseln lassen…